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Hexenbesen

Mythos Hexenbesen und Reisigbesen

Schon die alten Römer hatten dem Besen eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Hebammen fegten mit einem gesegneten Besen die Türschwelle des Hauses, in dem eine Geburt stattgefunden hatte, um böse Geister von Kind und der Mutter abzuhalten.

Bei einigen Zigeunervölkern gehörte bei der Hochzeit ein Sprung über einen Besen zum Ritual. In der Neuzeit sollen Zigeunerbesen(Birkenreisigbesen) helfen, Zigeuner fernzuhalten. Dieses Ritual hatte den Ursprung im Mittelalter, da man annahm Hexen können keinen Besen überspringen oder überschreiten. Sodass beispielsweise ein Besen, bzw .ein Stiel am Boden, vor dem Zimmer oder Haustüre die Zauberer, Geister und Hexen davon abhalten soll, das Haus zu betreten. Am Unvermögen, einen Besen zu überschreiten, soll man daher erkennen können wer Gut und Böse.

Noch heute sieht man auf dem Dachgiebel befestigte Reisigbesen. Diese sollen Ungeziefer und schlechte Geister vom Haus fernhalten und die Bewohner vor Verhexung bewahren.

Weit verbreitet war im Volksglauben einst die Meinung, Staub und Unrat, (gleich böse Geister) in Stallung und Häusle nur durch kräftiges Kratzen mit dem Reisigbesen ein Ende bereiten zu könnten. Das bildete auch den Hintergrund für eine langjährige Sitte, vor den frischvermählten Brautleuten beim Verlassen der Kirche, mit einem Reisigbesen den weiteren Lebensweg von Unheil und schlechten Einflüssen freizukehren. Gleichzeitig durch Streuen von Reis, Korn oder Rosenblüten das Glück stärker zu fördern.

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